schnuppernde hunde

Berichte

Aufgabe 1

6. Elwetritsche Workingtest

Anfängerklasse


Am Sonntag dem 03. Oktober war es so weit. Ein Jahr nach dem wir beim Elwetritsche
Workingtest geschnuppert haben, hatten wir uns für die A gemeldet und einen Startplatz
bekommen. Nach einer herzlichen Begrüßung von Ralf Gerhard und den beiden
Richterinnen Petra Beringer und Gabi Elfers ging es direkt ins Gelände.


Riaan und ich hatten die Startnummer 11 und waren als erstes bei Gabi. Die Aufgaben
waren in einem Nadelwald. Direkt die erste Aufgabe sorgte bereits für Nervenkitzeln bei den
Teilnehmern. Nach dem Ableinen gab es ein Treiben von zwei Helfern auf circa 50 m von
rechts nach links. Die Dummies waren aber direkt vor einem in einem sehr kleinen
Suchengebiet versteckt. Es mussten zwei Dummies geholt werden.


Als nächstes standen Aufgabe zwei und drei direkt hintereinander an. Aufgabe zwei war eine
sehr kleine große Suche. Die Schwierigkeit war den Hund im Gelände zu halten und dazu
kam, dass es zum Teil aus Brombeeren bestand. Aufgabe drei waren dann zwei
Markierungen. Die erste Markierung fiel auf 12 Uhr in etwa 50m Entfernung. Danach musste
man circa 7 m auf die Fallstelle Fuß gehen. Nachdem das Dummy abgegeben wurde,
musste man sich um 180° drehen und eine Markierung fiel auf 10 Uhr.
Halbzeit. Alle Dummies drin und sehr liebe Worte von Gabi über uns als Team.

Als nächstes ging es nun zu Petra für die nächsten drei Aufgaben. Diese fanden auf einer Wiese mit
einigen Bäumen statt.


Aufgabe sechs war eine recht weite Markierung bei der die Flugbahn durch eine Baumkrone
nicht komplett sichtbar war. Die Markierung durfte nach Freigabe direkt gearbeitet werden.
Als der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy auf dieselbe Stelle nachgeworfen.
Nach Abgabe des ersten Dummies (wies man hier wieder drauf ein.) → sollte man den
Hund nach erneuter Freigabe / selbstständig auf diesen Punkt einweisen.


Bei Aufgabe fünf saß der Helfer in einem Hochsitz. Man ging im Fuß gemeinsam mit Petra
auf den Hochsitz zu und es wurde ein Flintenschuss simuliert mit einem herausragenden
Besenstiel. Die Markierung fiel zeitverzögert, durfte aber dann direkt gearbeitet werden

.
Nun kam bereits die letzte Aufgabe für uns, Aufgabe vier: Der Hund blieb sitzen und man
selbst legt ein Dummy bei einer Eiche aus. Am Hund wieder zurückgekommen, ging es 180°
mit der Richterin zu einem Stab. Dort wurde dann eine Markierung gearbeitet. Nach der
Abgabe des Dummies hat man sich wieder zur Eiche gedreht und Voran geschickt.


Riaan hat alle Dummies erfolgreich nach Hause gebraucht und hat mich bis auf einmal nicht
wirklich gebraucht. Wahnsinn, damit habe ich im Vorfeld nicht gerechnet. Mit jeder Aufgabe
wurde er gefühlt noch cooler und ich mit jedem abgegebenen Dummy stolzer. Auch Petra
hatte sehr liebe Worte für uns beide nach jeder Aufgabe.
Bevor es zur Siegerehrung kam, gab es zunächst ein Stechen um Platz drei zwischen Ines
Walzer mit Powee ́s A Wonderful Ace und Claudia Büchting mit Golden Worker Keen of
Ethan. Beide hatten grandiose 110 Punkte erreicht. Die Aufgabe war eine Einzelmarkierung
bei der die Sicht der Hunde erschwert war. Claudia konnte das Stechen für sich gewinnen
und eine der begehrten Elwetritschen mit nach Hause nehmen. Mit 112 Punkten erreichte
Martin Sommer mit Silva Nigra Labrador Athena den zweiten Platz.
Danach rief Ralf meinen kleinen roten Feger auf. Eine der begehrten Elwetritschen blieb
somit der Pfalz treu. Ich konnte es nicht fassen! Wir hatten nicht nur bestanden, nein, wir hatten mit 118 von 120 Punkten gewonnen. Das hätte ich mir im Traum nicht ausmalen
können, hatten wir doch erst April 2020 mit der Dummyarbeit überhaupt angefangen!


Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei allen die diesen schönen Tag möglich gemacht
haben: Der Sonderleitung, den Richtern, den Helfern, dem Reviergeber, den Sponsoren und
den anderen Teilnehmern. Der WT war perfekt organisiert und ist nur zu empfehlen. Riaan
und ich haben uns sehr wohlgefühlt auf unseren ersten WT. Es wird mit Sicherheit nicht der
letzte sein.

Vielen lieben Dank!


Jessica Schreiber mit Devil ́s Paintbrush Indicator Meliphilus

weiterlesen

FB IMG 1636283472653

Dummytrainingstag in Lemberg

Nachdem Corona das Training in der Gruppe so oft verhindert hat, durften sich 6 Teams am 21.08.21
über einen Trainingstag im schönen Lemberg freuen. Pünktlich und motiviert waren alle Teilnehmer
um 9:00 Uhr am Treffpunt. Kirstie Berger hatte für die Teilnehmer ein Training am Wasser geplant.
Im Revier angekommen, mussten wir feststellen, dass der Teich nicht mehr so viel Wasser führte, wie
noch an den Tagen zuvor. Die Arbeit am Wasser war so leider nicht möglich. Spontan musste ein
neuer Plan her. Der war in dem vielseitigen Gelände aber nicht schwer zu fassen. Bepackt mit allem,
was man für einen Trainingstag braucht, ging es für die Teams in den Wald. Schritt für Schritt wurde
in einer Senke mit unterschiedlich dichtem Bewuchs eine mehrteilige Aufgabe erarbeitet. Immer mit
Blick auf den Leistungsstand des Hundes und des Hundeführers, leitete Kirstie Berger jedes Team
individuell an. Markierungen in verschiedenen Distanzen, Geländeübergänge mit Bachlauf und
beschossene Blinds – von allem, was das Retriever-Herz höherschlagen lässt, war etwas dabei. Jeder
hatte die Gelegenheit, in Ruhe die eigenen Herausforderungen anzugehen.
Während jeweils ein Team an der Aufgabe arbeitete, hatten auch die Teilnehmer in der Wartezone
eine gute Zeit. Da die meisten eine längere Trainingspause hinter sich hatten, war es schön, sich mal
wieder auszutauschen, neue Leute kennenzulernen und einfach gemeinsam Zeit mit den Hunden zu
verbringen.
Mit ganz trockenen Pfoten mussten die Hunde das Revier aber zum Schluss doch nicht verlassen.
Eine letzte Markierung durften alle am Wasser arbeiten. Abgekühlt, mit den schönsten Matschpfoten
und vielen neuen Ideen für das eigene Training verließen wir gegen 16:30 Uhr das Revier.
Danke an Kirstie Berger für die tolle Organisation, für das Training und die wertvollen Tipps. Danke an
alle Teilnehmer für die nette Atmosphäre und das freundliche Miteinander. Eins ist sicher: Der
nächste Trainingstag kommt bestimmt und wir freuen uns schon sehr darauf – egal ob mit oder ohne
Wasser!

Bericht von Barbara Ofer

weiterlesen

Ältere Berichte

In unserem Archiv finden Sie alle Berichte aus den Vorjahren.

zum Archiv